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GERGER-SNKlingenthal

Aschberg

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Große Aschbergschanze:

K-Punkt: 102 m
Männer Weitester Sprung: 98,0 m (Helmut Recknagel DDR, 06.03.1960, N-DDR)
Männer Winter Schanzenrekord: 107,5 m (Jens Weißflog GER, 02.02.1985, N-DDR)
Anlaufneigung: 35,5°
Tischneigung: 10,3°
Geschwindigkeit: 93,6 km/h
Aufsprungneigung: 38°
Baujahr: 1959
Umbauten: 1984
Status: abgerissen
Matten: nein

Curt A. Seydel-Schanze:

K-Punkt: 45 m
Männer Winter Schanzenrekord: 52,5 m (Birger Ruud NOR, 1933)
Baujahr: 1924
Status: abgerissen
Matten: nein

Kleine Aschbergschanzen:

K-Punkt: 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 41,0 m (Franz Weiß GER, 03.01.2009)
Männer Sommer Schanzenrekord: 38,5 m (David Welde GER, 10.10.2004)
Baujahr: 1970
Umbauten: 1998-1999, 2004, 2007
Weitere Schanzen: K25, K12, K8
Status: in Betrieb
Matten: ja
Weitere Schanzen: nein
Verein: VSC Klingenthal

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Geschichte:

Der Vorgänger der Aschbergschanze, die Curt A. Seydel-Schanze, wurde 1924 vom Wintersportverein “Aschberg” gebaut. Dazu gehörte im Holzturm eine eigene Skihütte. Ein Höhepunkt des Vereins waren die Deutschen Ski-Meisterschaften 1929. 1933 sprang der Norwegen Birger Ruud mit 52,5 m Schanzenrekord. Bis 1943 fanden viele Wettkämpfe statt, doch nach dem Krieg verfiel die Anlage.
Im Jahr 1958 wurde nach dann nach nur siebenmonatiger Bauzeit zu Weihnachten die Große Aschbergschanze im Steinbachtal fertig gestellt. Der offizielle Weihesprung bei dichtem Schneetreiben vor 70.000 Zuschauern erfolgte im Januar 1959 durch Harry Glass, der bei 55 m landete. Der Schanzenlift und die Traversen, welche ähnlich dem Holmenkollen angelegt waren, wurden noch im gleichen Jahr gebaut. Die Stahlbetonkonstruktion des Anlaufes war 115 m lang, der Gesamthöhenunterschied betrug 118 m.
Die Schanze wurde anfangs mit einem K-Punkt von 82,5 m eröffnet, spätere bauliche Veränderungen im Radius ergaben 1984 einen K-Punkt von 102 m, den letzten Schanzenrekord sprang Skisprung-Ikone Jens Weißflog 1985 mit 107,5 m.
Auf der Schanze wurden viele nationale und internationale Wettbewerbe ausgetragen. So fanden die DDR-Skisprung-Meisterschaften 14 mal in Klingenthal statt und 1986 wurde das einzige Weltcup-Springen in der DDR durchgeführt. Vor sage und schreibe 32.000 Zuschauern siegte Matti Nykänen bei der Weltcup-Premiere.
Doch dann verfiel die Schanze recht schnell und so war der letzte Sprunglauf am 11. Februar 1989, danach wurde die Anlage baupolizeilich gesperrt. Am 26. September 1990 wurde der zunächst nur der Schanzentisch und am 7. November 1991 schließlich auch der Anlaufturm als Maßnahme einer noch in der DDR geplanten Rekonstruktion und Vergrößerung ebenfalls gesprengt. Seitdem steht nur noch der Kampfrichterturm als umwuchernde Erinnerung.
Seither gab es keine Großschanze mehr im Sächsischen Skiverband und so kam 2001/2002 der Plan auf, eine neue Aschbergschanze zu errichten. Doch dabei wurde der alte Standort verworfen und im Oktober 2003 begannen die Arbeiten an der neuen Vogtland-Arena am Schwarzberg. Bis Mitte der 2010er-Jahre stand noch der Kampfrichterturm, dieser wurde jedoch abgerissen. Mittlerweile hat die Natur sich das Areal weitestgehend zurückgeholt.
Die am Gegenhang des Auslaufes stehende Jugendschanze wurde um 1970 als K 35 erstmals gebaut. 1998/99 wurden hier zwei Nachwuchs-Mattenschanzen mit K40 und K25 komplett neu errichtet. Der VSC Klingenthal ergänzte außerdem 2004 die K12 und 2006/2007 die K8. Die vier Schülerschanzen werden allesamt noch zur Nachwuchsförderung und Jugendspringen genutzt.

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3)   Olivia   schrieb am 05.08.2018 um 17:38:

Hab mir die Schanzen heute angeschaut...

Und einige Fotos gemacht.

2)   Marvin   schrieb am 05.11.2011 um 18:27:

Neue "Kleine Aschbergschanze"

Heute habe ich gesehen das es eine neue Schanze gegenueber der grossen Aschbergschanze gibt.Der K-Punkt liegt bei 8 Meter,der Rekord ist ebenfalls 8 Meter

1)   Michał Dadej   schrieb am 06.02.2011 um 18:00:

Aschberg

Beautiful ski jump

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