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GERGER-SNJohanngeorgenstadt

Erzgebirgsschanze

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Wettbewerbe | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Artikel | Kommentare

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Erzgebirgsschanzen:

Schanzengröße: HS 77
K-Punkt: 75 m
Männer Winter Schanzenrekord: 86,0 m (Michael Uhrmann GER)
Tischneigung: 10°
Aufsprungneigung: 36°
Matten: nein
Baujahr: 1960
Umbauten: 1995
Genutzt bis: 2000
Status: außer Betrieb
Koordinaten: 50.425739, 12.702125 Google Maps OpenStreetMap
K75 (1960-2000)K70 (1928-1956)

Erzgebirgsschanzen:

Schanzengröße: HS 56
K-Punkt: 51 m
Männer Winter Schanzenrekord: 58,5 m (Oldrik van der Aalst NED, 17.02.2008)
Frauen Winter Schanzenrekord: 54,0 m (Lotta Wilfert GER, 19.02.2022)
Weitere Schanzen: K36
Matten: ja
Baujahr: 1965
Umbauten: 1978, 1993/94, 2005
Status: in Betrieb
Koordinaten: 50.426003, 12.702291 Google Maps OpenStreetMap
Weitere Schanzen: nein
Verein: WSV 08 Johanngeorgenstadt
Koordinaten: 50.425739, 12.702125 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Die Hans-Heinz-Schanze in Johann­geor­gen­stadt war die erste Großschanze Deutschlands und wurde nach dem Initiator des Skispringens in Johann­geor­gen­stadt benannt, welcher im 1. Weltkrieg gefallen war. Sein Bruder Guido, ein hiesiger Möbel­fab­rikant, finanzierte und errichtete die Schanze in den Jahren 1928/29. Den ersten Schanzenrekord sprang 1929 Walter Glaß aus Klingenthal mit 68 m. Ein Jahr später erzielte der spätere norwegische Olympiasieger Birger Ruud 70 m! Am Ende lag der Rekord bei 80 m, gehalten von dem Einheimischen Herbert Queck. Die zu diesem Zeitpunkt größte deutsche Schanze hatte einen 42 m hohen Anlaufturm mit 110 m Anlauflänge, doch 1956 brach die nun baufällige Holzkonstruktion zusammen.
An gleicher Stelle im Lehmergrund wurde 1960 bis ’62 die neue Erz­ge­birgs­schanze als K75 gebaut. Das massive Stahlbetonbauwerk wurde übrigens aus Ge­win­nen des staatlichen Lotto-To­to-Wett­spiel­betriebes der DDR mitfinanziert. Mitte der 60er ent­stan­den die Ju­gend­schan­zen, wobei 1978 die K36 ein­en hydraulisch verstellbaren Anlauf erhielt (Freitag­turm). Die Jugendschanzen sind in Betrieb und wurden 1993/94 renoviert und mit Matten be­legt. 2005 bekamen alle vier Klein­schanzen eine Por­zell­an­an­laufspur und neue Matten.
Auf der großen Erzgebirgsschanze wird seit Anfang des 21. Jahrhunderts nicht mehr gesprungen, da sie den modernen Profil- und Sicherheits­an­for­der­ung­en nicht mehr entspricht. Mittlerweile hat auch der Rückbau der altehrwürdigen großen Erzegbirgsschanze schon begonnen. Nichtsdestotrotz ist der WSV Johanngeorgenstadt weiterhin in der Förderung des nordischen Nachwuchses sehr aktiv, damit auch künftig wieder solche Springer wie Sven Hannawald oder Nordische Kombinierer Björn Kircheisen aus dem Verein hervor gehen können.

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Schanzenrekorde K75 (Männer):

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Schanzenrekorde K51 (Männer):

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Schanzenrekorde K51 (Frauen):

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1)   Piotrr   schrieb am 18.09.2011 um 11:43:

skocznia

stara skocznia ale odbudowana

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