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GERGER-SNJohanngeorgenstadt

Erzgebirgsschanze

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Wettbewerbe | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Artikel | Kommentare

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Hans-Heinz-Schanze:

K-Punkt: 70 m
Schanzenrekord: 80,0 m (Herbert Queck DDR)
Turmhöhe: 42 m
Anlauflänge: 110 m
Aufsprungneigung: 38°
Baujahr: 1928
Umbauten: 1949/50
Status: abgerissen
Matten: nein

Erzgebirgsschanzen:

K-Punkt: 75 m
Schanzenrekord: 86,0 m (Michael Uhrmann GER)
Tischneigung: 10°
Aufsprungneigung: 36°
Baujahr: 1960
Status: außer Betrieb
Matten: nein
Schanzengröße: HS 55
K-Punkt: 51 m
Schanzenrekord: 58,5 m (Oldrik van der Aalst NED, 17.02.2008)
Frauenrekord: 40,0 m (Sina Raimund GER, 21.02.2015)
Baujahr: 1965
Umbauten: 1978, 1993/94, 2005
Weitere Schanzen: K36
Status: in Betrieb
Matten: ja
Weitere Schanzen: nein
Verein: WSV 08 Johanngeorgenstadt

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Geschichte:

Die Hans-Heinz-Schanze in Johann­geor­gen­stadt war die erste Großschanze Deutschlands und wurde nach dem Initiator des Skispringens in Johann­geor­gen­stadt benannt, welcher im 1. Weltkrieg gefallen war. Sein Bruder Guido, ein hiesiger Möbel­fab­rikant, finanzierte und errichtete die Schanze in den Jahren 1928/29. Den ersten Schanzenrekord sprang 1929 Walter Glaß aus Klingenthal mit 68 m. Ein Jahr später erzielte der spätere norwegische Olympiasieger Birger Ruud 70 m! Am Ende lag der Rekord bei 80 m, gehalten von dem Einheimischen Herbert Queck. Die zu diesem Zeitpunkt größte deutsche Schanze hatte einen 42 m hohen Anlaufturm mit 110 m Anlauflänge, doch 1956 brach die nun baufällige Holzkonstruktion zusammen.
An gleicher Stelle im Lehmergrund wurde 1960 bis ’62 die neue Erz­ge­birgs­schanze als K75 gebaut. Das massive Stahlbetonbauwerk wurde übrigens aus Ge­win­nen des staatlichen Lotto-To­to-Wett­spiel­betriebes der DDR mitfinanziert. Mitte der 60er ent­stan­den die Ju­gend­schan­zen, wobei 1978 die K36 ein­en hydraulisch verstellbaren Anlauf erhielt (Freitag­turm). Die Jugendschanzen sind in Betrieb und wurden 1993/94 renoviert und mit Matten be­legt. 2005 bekamen alle vier Klein­schanzen eine Por­zell­an­an­laufspur und neue Matten.
Auf der großen Erzgebirgsschanze wird seit Anfang des 21. Jahrhunderts nicht mehr gesprungen, da sie den modernen Profil- und Sicherheits­an­for­der­ung­en nicht mehr entspricht. Wenn aber künftig wieder solche Springer wie Sven Hannawald oder Nordische Kombinierer Björn Kircheisen aus dem Verein hervor gehen sollen, muss die Schanze wieder inter­nationalen Standard bekommen.

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1)   Piotrr   schrieb am 18.09.2011 um 11:43:

skocznia

stara skocznia ale odbudowana

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