Schanzen in Wisła Centrum sollen renoviert werden
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Johanngeorgenstadt
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| K-Punkt: | 75 m |
| Rekord: | 86,0 m (Michael Uhrmann ) |
| Tischneigung: | 10° |
| Aufsprungneigung: | 36° |
| Baujahr: | 1960 |
| Status: | außer Betrieb |
| Matten: | nein |
| K-Punkt: | 70 m |
| Rekord: | 80,0 m (Herbert Queck ) |
| Turmhöhe: | 42 m |
| Anlauflänge: | 110 m |
| Aufsprungneigung: | 38° |
| Baujahr: | 1928 |
| Umbauten: | 1949/50 |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Schanzengröße: | HS 55 |
| K-Punkt: | 51 m |
| Baujahr: | 1965 |
| Umbauten: | 1978, 1993/94, 2005 |
| Weitere Schanzen: | K36 |
| Status: | in Betrieb |
| Matten: | ja |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Verein: | WSV 08 Johanngeorgenstadt |
Zwischen 1908 und 1925 wurden in Johanngeorgenstadt mehrere Schanzen errichtet, unter anderem die Bahnhofschanze und die Lehmer-Grund-Schanze.
Die interessanteste Schanze in dieser Zeit war jedoch die Hans-Heinz-Schanze, die erste Großschanze Deutschlands war und nach dem Initiator des Skispringens in Johanngeorgenstadt benannt wurde, welcher im 1. Weltkrieg gefallen war. Sein Bruder Guido, ein hiesiger Möbelfabrikant, finanzierte und errichtete die Schanze in den Jahren 1928/29. Den ersten Schanzenrekord sprang 1929 Walter Glaß aus Klingenthal mit 68 m. Ein Jahr später erzielte der spätere norwegische Olympiasieger Birger Ruud 70 m! Am Ende lag der Rekord bei 80 m, gehalten von dem Einheimischen Herbert Queck. Die zu diesem Zeitpunkt größte deutsche Schanze hatte einen 42 m hohen Anlaufturm mit 110 m Anlauflänge, doch 1956 brach die nun baufällige Holzkonstruktion zusammen.
An gleicher Stelle im Lehmergrund wurde 1960 bis ’62 die neue Erzgebirgsschanze als K75 gebaut. Das massive Stahlbetonbauwerk wurde übrigens aus Gewinnen des staatlichen Lotto-Toto-Wettspielbetriebes der DDR mitfinanziert. Mitte der 60er entstanden die Jugendschanzen, wobei 1978 die K36 einen hydraulisch verstellbaren Anlauf erhielt (Freitagturm). Die Jugendschanzen sind in Betrieb und wurden 1993/94 renoviert und mit Matten belegt. 2005 bekamen alle vier Kleinschanzen eine Porzellananlaufspur und neue Matten.
Auf der großen Erzgebirgsschanze wird seit Anfang des 21. Jahrhunderts nicht mehr gesprungen, da sie den modernen Profil- und Sicherheitsanforderungen nicht mehr entspricht. Wenn aber künftig wieder solche Springer wie Sven Hannawald oder Nordische Kombinierer Björn Kircheisen aus dem Verein hervor gehen sollen, muss die Schanze wieder internationalen Standard bekommen.
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skocznia
stara skocznia ale odbudowana