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Hohburg
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| K-Punkt: | 29 m |
| Rekord: | 34,0 m (Armin Fischer ) |
| Baujahr: | 1950 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | BSG Aktivist Hohburg |
1950 kam den rührigen Sportlern von Hohburg, einem Ort im Muldental bei Wurzen, der Gedanke eine Sprungschanze am Nordhang des Löbenberges (240 m) zu bauen. Mit Unterstützung des damaligen Landrates von Grimma gingen sie mit Hacke und Schaufel und einer Portion Idealismus ans Werk. Nachdem im Herbst 1952 der Sprungturm errichtet war, wartete man gespannt auf den kommenden Winter. Über 3000 Zuschauer strömten dann am 11. Januar 1953 zur Eröffnung, die mit der Wintersport-Kreismeisterschaft verbunden war. Vor der Veranstaltung wurde der Neubau feierlich mit dem Namen „Ernst Thälmann Schanze“ eingeweiht. Später entstand der Sprungrichterturm und in den 50er und 60er Jahren wurden hier mehrfach Kreismeisterschaften der Landkreise Wurzen, Grimma, Delitzsch und Eilenburg durchgeführt. Nachdem vier schneearme Winter keinen Wettkampf ermöglichten, wurde 1970 der letzte Sprunglauf mit einem geschrumpften Teilnehmerfeld absolviert. Danach wurde die Schanze nicht mehr benutzt und schließlich 1975 abgerissen.
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