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Hammerbrücke
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| K-Punkt: | 22 m |
| Rekord: | 27,0 m (Ralph Leonhardt ) |
| Baujahr: | 1965 |
| Umbauten: | 1978-1979 |
| Weitere Schanzen: | K12 |
| Status: | außer Betrieb |
| Matten: | ja |
| Verein: | TSG Bau Hammerbrücke |
Im kleinen vogtländischen Dorf Hammerbrücke unweit von Klingenthal wurde im 1965 die Thierbergschanze als 30 m-Schanze mit Holzanlauf in ehrenamtlicher Arbeit gebaut.
Da in den 70er Jahren das Interesse der Springerjugend anzog, beschloss man die Schanze zu rekonstruieren und für den Springernachwuchs neu zu profilieren. So wurde 1979 eine verkleinerte K22-Schanze mit stählernem Anlaufturm errichtet. Maßgeblichen Anteil an diesem Umbau der Schanze hatte der einheimische Sportlehrer Siegfried Gläß, der gleichzeitig bis 1985 verantwortlicher Trainer des Vereins war und erfolgreiche Sportler entwickelte.
Bekanntester Sportler, der im Verein groß geworden ist, war Ralph Leonhardt, der später für den SC Dynamo Klingenthal startend als nordisch Kombinierter die Bronzemedaille bei der WM 1989 in Lahti errang.
Die neue Vereinsführung ab Mitte der 80er Jahre verfolgte dann aber andere Ziele im Bereich des Wintersports und erachtete die nordischen Sportarten als zu aufwendig für den kleinen Verein.
Mittlerweile wächst die Schanze seit 1993 zu, aber der Zahn der Zeit wird wohl noch viele Jahre an der Anlaufkonstruktion nagen, denn diese besteht aus korrosionsträgen Stahlträgern und beschichtetem Trapezblech.
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