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Grünbach
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| K-Punkt: | 22 m |
| Rekord: | 22,0 m (R. Kretzschmann , 1973) |
| Baujahr: | 1970 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | ja |
| Verein: | BSG Einheit Grünbach |
Vom Mai bis Dezember 1970 bauten die Vereinsmitglieder der BSG Einheit Grünbach in kompletter Eigenleistung die Kleinschanze am ehemaligen „Ascheplatz“ in der unmittelbaren Ortsmitte des kleinen vogtländischen Dorfes. Um Geld beim Baumaterial zu sparen, benutze man für das vier Meter hohe Anlaufgerüst ausrangierte hölzerne Strommasten. Als zwei Jahre später in Klingenthal-Mühlleiten die Vogtlandschanze einen neuen Mattenbelag erhielt, konnten die Grünbacher ihre Schanze mit einem Teil jener alten Matten belegen. In den Folgejahren war die Pionierschanze alle zwei Jahre Austragungsort der Kinder- und Jugendspartakiade des Kreises Auerbach im Sprunglauf und der Nordischen. Kombination. Mit dem Tod des langjährigen Trainers Helmut Wolf im Jahr 1987 begann der Niedergang des Skispringens in Grünbach und war trotz einiger Versuche nicht mehr aufzuhalten. Der Zahn der Zeit hatte inzwischen seine Spuren an der Schanze hinterlassen und so wurde sie baufällig 1989 abgerissen.
Nach der Wende wurde der „Ascheplatz“ als einstige Mülldeponie saniert und begrünt und nur noch die alten Einheimischen kennen die ehemalige Lage der Schanze.
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