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Schlechteberg

Daten | Geschichte | Karte | Kommentare

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Schanze der Jugend:

K-Punkt: 20 m
Schanzenrekord: 28,0 m
Baujahr: 1955

Lehmschanze:

K-Punkt: 8 m
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: BSG Fortschritt Ebersbach

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Geschichte:

Zwischen den Ebersbacher Ortsteil Spreedorf und dem Hauptort Ebersbach liegt der Schlechteberg. Der Nordhang des 485 Meter hohen Berges bot auf Grund seiner relativen Schneesicherheit gute Voraussetzungen für den Wintersport und dem Bau einer Skisprungschanze. Auch soll es etwa fünfhundert Meter in östlicher Richtung, jetzt in einem Wäldchen inmitten von Feld und Wiese, eine kleinere Skisprungschanze gegeben haben. Der Schanzenrekord der 1955 erbauten "Schanze der Jugend" am Schlechteberg soll nun 28 Meter betragen haben, andere Stimmen sprechen von 23 Metern. Matten hatte die Sprungschanze keine besessen. Ende der 1960er Jahre war dann nur noch der hölzerne Schanzentisch vorhanden und der Anlaufturm schon abgerissen. Die Schanze wurde etwa zwanzig Jahre genutzt.
Auf der Südseite des Berges gab es noch eine kleinere Naturschanze, auch Lehmschanze genannt, auf der Sprünge von 8 bis 10 Meter möglich waren. Neben der größeren Schlechtebergschanze wenige Meter in westlicher Richtung wurde 1970 ein etwa dreihundert Meter langer Skihang mit einem Hakenlift eingeweiht.



Ebersbacher Kulturspiegel 1956:
Eine Sprungschanze für die Ebersbacher Jugend
Johannes Büttner
Seit Jahren gab es in unserem Kreis Schwierigkeiten im Wintersport, wenn es sich um die Ausbildung von Nachwuchs für das Skispringen handelte. Die Kottmarschanze bezeichneten Fachleute als zu schwierig für Anfänger. Die Schanze am Waldschlößchen andererseits liegt etwas ungünstig. Die Ebersbacher Jugend wünschte schon seit langem eine Änderung der Situation. Darum wurde das Gelände am Schlechteberg untersucht, ob sich ein Sprungschanzenbau ermöglichen ließe. Die Abteilung Land- und Forstwirtschaft beim Rat des Kreise unterstützte unseren Plan und stellte ein passendes Terrain für die Anlage zur Verfügung. Auch die Humboldtgruppe Ebersbach wurde befragt, damit es zu keiner Verschandelung des Schlechteberggeländes käme.
Gegen Ende des Jahres 1955 wurde mir dem Bau begonnen. Die milde Witterung im Dezember erlaubte ein für die Jahreszeit ungewöhnlich langes Arbeiten im Walde. Die Sportgemeinschaft rief zu freiwilligen Einsätzen auf. Im nationalen Aufbauwerk sollte eine Schanze entstehen. Viele Hände packten zu, um den Winter zuvorzukommen. Die Sportfreunde der Sektion Wintersport, die Mitglieder der Männerriege und der Jugendabteilung, ja, selbst die Jungen aus den Ebersbacher Grundschulen fehlten nicht bei den Einsätzen. Bäume mussten gefällt werden, einige dutzend Stöcke wurden gerodet, der Hang musste an seinen Fuß abgetragen und weiter oben wieder aufgeschüttet werden. Ein Schanzentisch wurde gebaut, und notwendige Geländer wurden angelegt. Kaum waren die letzten Arbeiten erledigt, viel der erste Schnee. 584 freiwillige Arbeitsstunden ware von den Mitgliedern der Sportgemeinschaft Ebersbach ausgeführt worden. Auch einige Sportfreunde der BSG Fortschritt Ebersbach hatten sich mehrmals an diesem für die Ebersbacher Jugend gedachten Schanzenbau beteiligt.
Bei prachtvollen Winterwetter wurde die Schanze vor einer ansehnlichen Zuschauermenge eingeweiht und auf den Namen " Schanze der Jugend" getauft. 20 Meter sprangen die Besten an diesem Sonntag und an vielen Tage des mit Schnee reich versehenen vergangenen Winters. Es zeigte sich jedoch dass die Schanze einige Gefahrenquellen aufwies, deren gröbste darin bestand, dass Anlauf und Absprung mit Auslauf keine fortlaufende Gerade bildeten. Diese Fehler mussten behoben werden. Der Schanzentisch wurde weiter nach oben verlagert, um größere Weiten zu erzielen. Einige Bäume wurden noch gefällt, um Unfälle zu vermeiden. Schließlich wird ein Anlaufturm die notwendige Geschwindigkeit für den kürzer gewordenen Anlauf erbringen. Auch jetzt arbeiten alle Sportfreunde in freiwilligem Einsatz. Hoffentlich hält der Winter den Schnee noch etwas zurück. Dann wird auch unsere Schanze vollendet sein - zur Freude unserer Ebersbacher Jugend.

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