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GERGER-SNEbersbach-Neugersdorf

Waldschlösschen

Daten | Geschichte | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Waldschlösschenschanze:

K-Punkt: 15 m
Schanzenrekord: 18,0 m
Baujahr: 1950
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein

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Geschichte:

Im Neugersdorfer Stadtwald existierte etwa 25 Jahre lang eine kleine Sprungschanze welche unmittelbar an der Flurgrenze zu Seifhennersdorf stand. Der Name rührt daher, dass in unmittelbarer Nähe eine Ausflugsgaststätte mit dem Namen Waldschlösschen existierte. Eine nicht mehr genutzte Kiesgrube diente dabei als Aufsprunghang und Auslauf. Neugersdorfer Wintersportfreunde erbauten die Skisprungschanze im Jahre 1950 innerhalb von nur sechs Wochen und schufen somit eine kleine, aber vom Nachwuchs intensiv genutzte Anlage. Der Schanzenrekord betrug 18 Meter.
Mit dem Ende der Renovierung der Kottmarschanzen 1968 verflachte dann das Interesse an der kleinen Schanze. Die Nachwuchsaktivitäten verlagerten sich nach Eibau in ein wunderschönes Skisportgelände auf dem Kottmar. So musste die Waldschlösschenschanze auf Grund von Baumängeln dann Mitte der 1970er Jahre abgerissen werden.
Solange die Schanze existierte war sie im Winter immer ein Anziehungspunkt vieler, vorrangig jugendlicher Skisportler. Wer sich nicht traute zu springen der konnte wenigstens den Aufsprunghang für die eine oder andere kurze Abfahrt nutzten oder einfach nur zuschauen, wenn Springer die Sprungschanze hinuntersausten. Heute sind die Fundamente des Anlaufs und des Turmes, der etwa acht Meter Höhe hatte, immer noch gut zu sehen. Der Aufsprung mit dem Auslauf ist nur zu erahnen weil alles mit Bauschutt verfüllt wurde und darauf schon ein kleiner Wald gewachsen ist.

Informationen und Fotos: Roland Rothe

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