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Bärenstein (Erzgebirge)
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| K-Punkt: | 52 m |
| Rekord: | 38,0 m |
| Baujahr: | 1921 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | SC Christiana Bärenstein |
Die vom einheimischen Baumeister Josef Pötzl geschaffene Naturschanze in Bärenstein-Weipert wurde am 25. Februar 1923 nach fast zweijähriger Bauzeit eingeweiht. Die Schanze lag eingebettet in einer eingeschlagenen Waldschneise am Osthang des Bärensteins (897 m) und war somit sehr windgeschützt. Außerdem hielt sich dort der Schnee selbst bei einsetzendem Tauwetter und so konnten oft bis in die ersten Frühlingsstage Sprungläufe abgehalten werden. Die Schanze galt damals als steilste Schanze Sachsens, war aber in den Springerkreisen beliebt, weil sie gut zu springen war. Bis 1939 wurde regelmäßig in Bärenstein um den Silbernen Pokal der Willi-Schanze gesprungen, wo zeitweilig auch Mitglieder der damaligen deutschen Nationalmannschaft starteten, Anfang der 30er war auch einmal der Norweger Birger Ruud zugast.
Nach 1945 lebte der Skisprungsport langsam wieder auf und es gab in den 50er Jahren gut besuchte lokale Wettkämpfe. Der letzte Sprunglauf war im Winter 1959, danach verfiel die Schanze und der Hang wurde durch den Alpinsport genutzt. Heute steht darauf ein Skilift.
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