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Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Kommentare

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Bergschanze:

K-Punkt: 54 m
Rekord: 55,0 m (Ulrich Rüb BRD)
Baujahr: 1957
Weitere Schanzen: K16

Sprungschanze:

K-Punkt: 25 m
Tischhöhe: 2,5 m
Aufsprungneigung: 30°
Baujahr: 1914
Umbauten: 1932
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: SV Stegskopf Emmerzhausen

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Geschichte:

Bereits 1914 beim ersten großen Sportfest in Emmerzhausen mit Preisverteilung wurde auch die erste vom Skipionier Siegfried Koch errichtete Schanze am Nordhang des Stegskopfes (654 m) benutzt. Mit einer Tischhöhe von 2,5 m, einer Aufsprungneigung von etwa 30° und einem 100 m langen Naturanlauf wurden beim Überspringen des dazwischen liegenden Weges 30 m erreicht.
Nach dem 1. Weltkrieg ließ der Graf von Hachenburg eine verbesserte Schanze aufbauen und 1932 konnte der von Willi Münker initiierten Schanzenneubau eröffnet werden, der jedoch mit der Kriegszeit und in den Nachkriegsjahren verkam.
1956 stellte dann der Skiverein den Antrag zur Errichtung einer neuen Sprungschanze am Stegskopf und mit Hilfe der Technik der Bundeswehr und großer Vereins-Eigenleistungen in Tag- und Nachtarbeit wurde die Schanze im Dezember 1957 fertiggestellt. Das Weihespringen am 26. Januar 1958 eröffnete der damalige Vorsitzende des Skiverbandes Rheinland-Pfalz mit dem stolzen Hinweis, dass diese Schanze im Westerwald nicht nur die schönste, sondern auch die größte Sprunganlage in Rheinland-Pfalz ist.
Die Schanze stand mehr als zehn Jahre, aber mit dem Ausbau des Straßenzubringers zur B54 lag der Auslauf im unmittelbaren Verkehrsbereich, so dass beim Springen immer eine Sperrung der Straße erfolgen musste. Dieses Problem verbunden mit Auflagen und dem mittlerweile veralteten Fallschanzenprofil brachte 1970 das endgültige Aus für die Schanze.

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