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Schotten
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| K-Punkt: | 32 m |
| Rekord: | 34,0 m (Lothar Gerstner ) |
| Baujahr: | 1953 |
| Umbauten: | 1972 |
| Weitere Schanzen: | K14 |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | SC Friedberg |
Schon in den 30er Jahren existierte am hessischen Hoherodskopf bei Schotten eine Sprungschanze, aber diese war nach dem 2. Weltkrieg in einem schlechten Zustand.
So begann 1953 unter Anleitung des Vorstandsmitgliedes und Architekten Wilhelm Momberger der SC Friedberg unter Mithilfe des TGV Schotten den Neuaufbau der Schanze. Da sich der langjährige Landrat Kurt Moosdorf engagiert für die Verwirklichung des Baues einsetzte, wurde die Sprungschanze nach ihm benannt. Abhängig von den Schneebedingungen wurden alljährlich Bezirksmeisterschaften des damaligen Skibezirks Vogelsberg-Wetterau-Westerwald durchgeführt. Hessische Meisterschaften wurden nur dreimal durchgeführt, da die Schanze mit einem K-Punkt von 32 m dafür eigentlich zu klein war.
1972 wurde die Schanze mit Hilfe amerikanischer Pioniere aus Hanau umgebaut. Es waren Spreng- und Erdarbeiten im Auslauf erforderlich, um die Schanzengröße K43 zu erreichen. Gleichzeitig wurde der Auslauf stadionartig an den unteren Seiten angelegt und auch verlängert. Die Restarbeiten im oberen Drittel des Aufsprunges wurden leider nicht fertiggestellt, da der Kreis Büdingen durch die Gebietsreform aufgelöst wurde. Friedberg kam zum Wetteraukreis und Schotten in den Vogelsbergkreis. Als kurze Zeit später die Post einen Sendemast unmittelbar an der Schanze baute und die neue Landkreisführung wenig Interesse an der Vollendung des Schanzenprojektes zeigte, wurde die Anlage stillgelegt und schließlich 1976 abgerissen.
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Archiv
gibt es im Vereinsarchiv noch Aufzeichnungen (z.B. Siegerlisten) aus den Jahren 1955 bis 1960 die Kurt-Moosdorf-Schanze betreffend?
Schade
zufällig habe ich übers Internet erfahren, dass die Schanze, wie so viele kleinere Schanzen in den Mittelgebirgen, abgerissen wurde. Was hatten wir da Ende der 50er Jahre für einen Spass. Vielleicht sollten sich die "alten Kämpen" aus dieser Zeit, die noch am Leben sind mal treffen.