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GERGER-BYWinhöring

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Meindlschanze:

K-Punkt: 50 m
Männer Winter Schanzenrekord: 51,5 m (G. Krause BRD)
Matten: nein
Baujahr: 1953
Jahr des Abbruchs: 1965

Holzlandschanze:

K-Punkt: 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 43,0 m (Helmut Wegscheider BRD)
Turmhöhe: 16 m
Anlauflänge: 45 m
Anlaufneigung: 35°
Aufsprungneigung: 35°
Matten: nein
Baujahr: 1976
Umbauten: 1978
Jahr des Abbruchs: 2011
K-Punkt: 14 m
Matten: ja
Baujahr: 1980
Umbauten: 1995
Jahr des Abbruchs: 2011
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Verein: TSV Winhöring-Reischach

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Geschichte:

Das Skispringen begann im niederbayerischen Holzland Ende der 40er Jahre und es waren die Skisportler des TSV Neuötting, die an den Hängen im Inntal Skiwettkämpfe durchführten. 1953 stellte die Familie Meindl am Steilhang in Burg, einem östlichen Teil von Winhöring, ein Grundstück zur Verfügung, worauf die Aktiven des TSV die “Meindlschanze“ per Hand aus dem Gelände schaufelten. Am 10. Januar 1954 war Premiere und bis 1965 gab es in den schneereichen Wintern gut besuchte Skispringen. Leider befand sich die 50 m-Naturschanze auf einem Südhang, wodurch die Sonnenlage manche Wettkämpfe im wahrsten Sinnen des Wortes wegschmolzen. Dann setzten ausbleibende Winter und der Verkauf des Meindlgrundstücks dem Skispringen dort eine Ende.
Die begeisterten Sportler der Vereinigung aktiver Skispringer von Reischach und Winhöring gaben aber nicht auf und bekamen im Ortsteil Burg Grundstücke der dortigen Bauernhöfe zur Errichtung einer neuen Schanze. 1976 wurde der Bau der Holzlandschanze in kompletter Eigenleistung ohne Zuschüsse ausgeführt. Profilmäßig wurde die Schanze nach damaligen Erfahrungswerten ehemaliger Winhöringer Springer gebaut und der Anlauf bestand aus einem Startgerüst, dem eine sehr lange natürliche Anlaufspur folgte.
Die Schanzeneinweihung erfolgte am 16. Januar 1977, aber schon im Sommer 1978 wurde die Anlage völlig erneuert. Aus Lichtmasten vom Bahnhof Freilassing, Gittermasten der Isaramperwerke und einem Kranausleger der Firma Auer aus Tögging entstand ein 16 Meter hoher Anlaufturm, so dass nun Weiten über 40 Meter möglich waren. Der massiv gebaute Sprungrichterturm, der einen Auswertungs- und Geräteraum beinhaltete, wurde erst später errichtet.
Der Bau der Schülerschanze erfolgte 1980 und Mitte der 90er Jahre konnte sie mit Kunststoffmatten belegt werden. In der Zeit von 1977 bis 2005 gab es mit wenigen wettermäßigen Ausfällen durchgängig jährliche Pokalspringen mit internationaler Beteilung, unter anderem auch mit Bayerischen und Deutschen Meistern. Aber auch Wettkämpfe im Jugend- und Schülerbereich innerhalb des Inngaues fanden hier statt.
Nach dem altersbedingten Ausscheiden verdienstvoller Funktionäre, wie dem Urgestein Franz Kosch aus Neuötting, verwaisten die Holzlandschanzen. Der Nachwuchs blieb weg und es gab keinen Motor der Weiterführung im Verein. Im März 2011 wurde die Holzlandschanze endgültig abgerissen.

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