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GERGER-BYWeißenstadt

Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Kommentare

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Lehstenbergschanze (Waldsteinschanze):

K-Punkt: 40 m
Weitere Schanzen: K20
Matten: nein
Baujahr: 1933
Umbauten: 1951
Jahr des Abbruchs: 1961
Status: abgerissen
Verein: WSV Weißenstadt

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Geschichte:

Bereits in den 20er Jahren betrieb der WSV Weißenstadt im Fichtelgebirge die erste Schanze, sie lag am Ortsrand von Weißenhaid am "Fischersrangen" gegenüber der alten Zinnhütte. Ab 1924 fanden dort Wettkämpfe statt, auf denen Weiten bis 24 Meter gesprungen wurden.
1932 wurde dann eine neue Schanze hinter dem Naturfreundehaus “Zigeunermühle“ am Lehstenberg nahe Weißenstadt erbaut. Dem Eröffnungsspringen im Januar 1933, bei dem Georg Wehrmann eine Bestweite von 15 Metern sprang, folgte eine 19-jährige Sprung-Pause.
Erst 1951 wurde die völlig verfallene Sprungschanze in freiwilliger Arbeit durch die Mitglieder des wiedergegründeten Wintersportvereins wieder aufgebaut. Am 24. Februar 1952 erfolgte somit das zweite Eröffnungsspringen vor 1.500 Zuschauern und da die Siegerweite nur 30 m betrug wurde sie im Sommer 1953 am Anlaufturm vergrößert und vom Schanzenarchitekten Heini Klopfer aus Oberstdorf abgenommen. 1954 vollzog man kurzerhand eine Namensänderung, denn es wurde um den “Goldenen Pokal der Waldsteinschanze“ gesprungen. Die ursprüngliche Waldsteinschanze (K20) befand sich am benachbarten gleichnamigen Berg (879 m) und existierte von 1925 bis 1930 und gehörte der Schneeschuhabteilung der Fichtelgebirgs-Obmannschaft Münchberg.
Dieser neue goldene Wanderpokal, gestiftet von einem Kuratorium Industrieller, wurde anfänglich für den Einzelsieger, später für die Mannschaftssieger verliehen. Bis 1960 waren diese gut besuchten Pokalsprungläufe der sportliche Höhepunkte in der Region. Nachdem 1957 die Schanze von randalierenden Jugendliche beschädigt, aber wieder repariert worden war, stellte man im Herbst 1960 Faulschäden im Holz fest und die Schanze wurde gesperrt. Schließlich riss ein Sturm im April 1961 den Schanzenturm um. Die Idee eines Schanzenneubaus musste hauptsächlich aus finanziellen Gründen und fehlendem Springernachwuchs begraben werden.

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