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Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Kommentare

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Sulzer-Schanze:

K-Punkt: 50 m
Schanzenrekord: 48,0 m
Baujahr: 1947

Schanze am Eberlhofkreuz:

K-Punkt: 24 m
Schanzenrekord: 29,0 m (Georg Bauer GER)
Baujahr: 1931
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: DAV & WSV Peißenberg

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Geschichte:

Ab dem Jahr 1924 baute sich die männliche Dorfjugend von Peißenberg bei der Fahnenstange am Guggenberg im Winter ihre erste Kleinschanze, auf der man später bis zu 15 Metern weit gesprungen ist.
Als dann der skisportbegeisterte Allgäuer namens Sepp Hanser 1925 in die Marktgemeinde zog und mit seinem Partner, dem Sägewerksbesitzer Ressler, eine Fabrik zur Herstellung von Holzskiern betrieb, blühte der Skisport richtig auf. Dieses zunehmende Interesse führte 1929 zur Gründung des Wintersportvereines und da die Schanze an der Fahnenstange nicht mehr den Anforderungen entsprach, entschloss man sich zum Neubau am Eberlhofkreuz. Die Ausführung wurde damals von zahlreichen arbeitslosen Vereinsmitgliedern übernommen und im März 1932 wurde die Schanze erfolgreich eingeweiht.
Auf dieser Naturschanze wurde so manches Springen, besonders die Faschingsspringen der „Skikanonen“ begeistert durchgeführt. Unvergessen das Kostüm des Schreinermeister Bosle, der bei der Faschingsgaudi 1934 mit einem Gestell aus Holz und bemalten Stoff als Giraffe von der Schanze gesprungen ist! Leider löste sich der WSV mit Kriegsbeginn 1939 auf, die Schanze verfiel und nur der Schanzenrekord von Georg Bauer (29 m), einem Weilheimer der für den WSV Peißenberg startete, blieb in Erinnerung.
In der Nachkriegszeit regte der örtliche Alpenverein einen Schanzenneubau an und 1947 begann man unter Leitung von Hans Stadler nach Plänen des Schanzenarchitekten C. J. Luther oberhalb des Sulzer Weihers mit dem Neubau. Es war damals eine mühevolle Handarbeit und meistens nur an den Wochenenden konnten die Peißenberger die Errichtung des Anlaufturmes und die Erdarbeiten im schlammigen Untergrund des Aufsprunghanges bewältigen. Am 16. Januar 1949 wurde die Schanze feierlich eröffnet und sechzig Springer nahmen am Weihesprunglauf teil. Es folgten 1950 die Werdenfelser Skigaumeisterschaft, danach einige Pokalspringen und auch Kombinationswettbewerbe. 1954 wurde der Schanze jedoch ein jähes Ende bereitet, als bei Baumfällarbeiten einige Stämme in das zehn Meter hohe Anlaufgerüst stürzten und es schwer beschädigten. Der Schaden wurde vom Brauereibesitzer, dem der Wald gehörte, zwar ersetzt, aber ein Wiederaufbau der Schanze kam nicht mehr zustande.

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