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Kochel am See
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| K-Punkt: | 25 m |
| Rekord: | 30,0 m (Karl Neuner , 02.01.1928) |
| Baujahr: | 1927 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | SC Kochel |
In der Ortsmitte des Luftkurortes Kochel am See im bayerischen Vorland steht ein Denkmal zu Ehren von Balthasar Mayer. Kochel mit seiner 1250-jährigen Geschichte wurde durch ihn berühmt, dem legendären „Schmied von Kochel”, der im Jahre 1705 während der Sendlinger Bauernschlacht im Kampf gegen die kaiserlich-österreichische Besatzung heldenhaft sein Leben lies und seither als bayerischer Volksheld verehrt wird.
Schon ab 1925 bauten sich die Skispringer von Kochel in den Wintern eine Schneeschanze am Aspenstein, auf der man jedoch 20 Meter nicht übersprang.
Als dann der Ski-Club Kochel am 2. Januar 1928 am Gaisbüchl nahe des Bahnhofs seinen Schanzenbau mit einem Eröffnungsspringen einweihte, war es selbstverständlich, dass die neue Sprungschanze den Namen des Helden von Kochel erhielt. Über 1000 Zuschauer erlebten einen spannenden Wettkampf mit einem großen Teilnehmerfeld des Skigaues Werdenfelser Land und der bekannteste Starter war der Deutsche Meister Karl Neuner aus Partenkirchen. Er belegte nicht nur den ersten Platz, sondern sprang auch außer Konkurrenz mit 30 m Schanzenrekord und mit seinem zweitplatzierten Bruder Martin demonstrierte er am Ende einen kühnen Doppelsprung.
Auf der Naturschanze wurde in den Jahren danach mehr- mals „Schmied von Kochel“-Sprungläufe durchgeführt - der Schanzenrekord blieb aber ungebrochen. Durch den zweiten Weltkrieg kam wie überall der gesamte Vereinssport zum Erliegen und trotz vieler Bemühungen gab es nach Kriegsende leider wenige Fortschritte auf der Schanze, so dass im Winter 1948/49 letztmalig gesprungen worden ist.
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