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Königssee
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| K-Punkt: | 35 m |
| Rekord: | 38,0 m |
| Baujahr: | 1954 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | WSV Königssee |
1954 errichteten die skisprungbegeisterten Mitglieder des Wintersportvereins Königssee ihre eigene Naturschanze. Der Standort befand sich in Höhe der Seilbahn-Mittelstation zum Jenner (1874 m) in Richtung Kehlstein, unweit des Berggasthofes „Am Vorderbrand“. Da im Auslauf eine Bergstraße überquert werden musste, war beim Springen immer eine Absperrung nötig. Zirka 1200 Arbeitsstunden und Kosten von 800 DM wurden erbracht, um die erforderlichen Erdarbeiten zu bewältigen und den gemauerten Schanzentisch herzustellen. Außer den Vereinsspringen waren die alljährlichen Faschingsskispringen sehr beliebt, bei denen die maskierten Springer aus Königssee und Schönau ihre sportlichen Fähigkeiten auf der Schanze zeigten. Nach 1962 wurde die Springergruppe so klein, daß die Schanze nicht mehr genutzt wurde und die wenigen übrigen Springer nach Berchtesgaden gingen.
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