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GERGER-BYHirschau

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Kommentare

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Sandbergschanze am Monte Kaolino:

K-Punkt: 30 m
Männer Winter Schanzenrekord: 35,0 m
Tischneigung:
Tischhöhe: 1,75 m
Matten: nein
Baujahr: 1957

Schanzen am Kalvarienberg:

K-Punkt: 30 m
Männer Winter Schanzenrekord: 35,0 m (L. Saitc YUG)
Weitere Schanzen: K15
Matten: ja
Baujahr: 1970
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Verein: TuS / SC Monte Kaolino Hirschau

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Geschichte:

Der Monte Kaolino bei Hirschau in der Oberpfalz ist ein ca. 110 m hoher Sandhügel und besteht mittlerweile aus 32 Mio. Tonnen Quarzsand, der bei der Gewinnung von Kaolin als Nebenprodukt anfällt und zu einem Sandberg aufgeschüttet wurde.
Schon Anfang der 50er Jahre gab es die ersten Versuche auf diesen Quarzsand Ski zu fahren und schließlich wurde im Sommer 1957 an der Südseite des Berges ein Schlepplift sowie Dusch- und Umkleideräume für die Sandskisportler gebaut. Dazu entstand eine 30-Meter-Schanze für Skisprungwettbewerbe, die vom Oberstdorfer Schanzenarchitekt Heini Klopfer im Juli 1957 abgenommen wurde. Diese wurde aber nach einigen Jahren wieder abgebaut, da die Sturzgefahr und die damit verbundenen Verletzungen doch zu riskant waren.
Die jährlichen alpinen Sandski-Wettbewerbe bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften haben sich aber mit großer Interesse bis heute erhalten.
Für die Skispringer wurden dann 1970 die Mattenschanzen am Kalvarienberg gebaut, auf denen auch Stützpunkttraining für Oberpfälzer und Nordfränkische Nachwuchsspringer stattfand. Doch schon ab 1976 ließen die Skisprungaktivitäten nach und der Verein konzentrierte sich mehr und mehr auf den nordischen Skilanglauf, wo sich dann auch renommierte Spitzensportler im Verein ansiedelten und nationale und internationale Erfolge errungen wurden.

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