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Bad Kohlgrub
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| K-Punkt: | 30 m |
| Baujahr: | 1948 |
| K-Punkt: | 30 m |
| Baujahr: | 1967 |
| K-Punkt: | 20 m |
| Baujahr: | 1920 |
| K-Punkt: | 15 m |
| Baujahr: | 1908 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | SC Bad Kohlgrub |
Nachdem bislang alle Deutschen Skimeisterschaften im Schwarzwald durchgeführt wurden, vergab der DSV für 1908 diese Veranstaltung erstmalig nach Bayern in den kleinen Ort Kohlgrub. Entscheidend für die Wahl waren das vorhandene gute Skigelände und das begeisterte Entgegenkommen des Ehepaares Faller, welches das damalige Kurhaus- und Badehotel in Kohlgrub betrieb. Hier konnten zentral über 300 Sportler und Ehrengäste untergebracht und verpflegt werden. Des Weiteren gab es schon die Rodelbahn vom Hörnle (1548 m), die Bobbahn von Sonnen und auf dem Badweiher liefen die Schlittschuhläufer.
Der im Rahmen dieses Ereignisses neu gegründete Skiclub markierte die Lang- laufstrecken, errichtete die Badschanze und realisierte damals die Meisterschaft in guter Manier. Kein geringerer als C. J. Luther gehörte übrigens seinerzeit sowohl zu den Teilnehmern, als auch zum gewählten Kampfgericht.
Der 1.Weltkrieg brachte dann den Vereinssport zum Erliegen und erst in den zwanziger Jahren blühte der Skisport wieder auf. So entstand im Luß eine Schneeschanze, auf der die Vereinswettkämpfe und als Höhepunkt 1933 die Gaujugendmeisterschaften ausgetragen wurden. Nach Ende des 2. Weltkrieges war es wiederum ein schwieriger Vereinsaufbau und die unermüdliche Springergarde wählte nun das Terrain am „Eichele” für die neue Vereinsschanze aus, wo man 1952 auch die Werdenfelser Jugendmeisterschaft austrug. Der erfolgreichste Kohlgruber Springer jener Zeit war C. R. Mayr, der bei auswärtigen Wettbewerben gute Erfolge erzielte und auf den Großschanzen in Bayern, Thüringen und Österreich gesprungen ist.
Mit dem Bau des Skiliftes zum Hörnle im Jahr 1954 schwenkte das Interesse der Skijugend gänzlich in Richtung des alpinen Skilaufes. Der vom Deutschen Alpenverein Mitte der 60er Jahre initiierte regionale Sprunglauf im Ortsteil Großenast war schließlich der letzte Wettbewerb.
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