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Sinnberg

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Sinnbergschanze:

K-Punkt: 30 m
Anlauflänge: 50 m
Tischhöhe: 1,5 m
Baujahr: 1928
Umbauten: 1929, 1950, 1965
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: SC Bad Kissingen

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Geschichte:

Am Sinnberg, in der Nähe des Bis­marck­turmes, fanden die Sportler 1928 ein geeignetes Gelände mit der richtigen Hangneigung. Der Ab­sprung­hügel wurde in abendlicher Handarbeit im Sommer aufgeschüttet, der Hang präpariert. Der aus Bohlen und Bret­tern zusammen­ge­zim­merte Bak­ken, der Schanzentisch, hatte eine tal­sei­tige Höhe von 1,50 Metern. Der Anlauf war 50 Meter lang. Bei 16 Metern war der berühmte kritische Punkt. Der Eröffnungssprung am 27.01.1929 wurde von Willy Wegemer durchgeführt, der als Skiwart die treibende Kraft beim Schanzenbau war.
Bereits im Sommer 1929 wurde die Schanze dann umgebaut, so dass sie Weiten über 20 Meter erlaubte und außerdem eine kleine Jugendschanze errichtet.
Der zweite Weltkrieg bedeutete eine schmerzliche Zäsur im Betrieb an der Sprungschanze. Doch nach dem Krieg kam das Springen wieder in Schwung. Mehrere Wettkämpfe gab es jeden Winter, zu denen die Springer aus der ganzen Vorrhön und Rhön kamen. Dazu wurde die Schanze nach 1945 umgebaut zu einer K30 mit steinernem Schanzentisch.
1965 wurde die Schanze noch einmal für kurze Zeit reaktiviert. Heute erkennt man nur noch die Reste des steinern Tisches.

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