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GERGER-BYAuerbach (Bayern)

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Winterbergschanzen:

K-Punkt: 40 m
Rekord: 41,0 m (František Vaculik CZE, 2005)
K-Punkt: 22 m
Rekord: 22,0 m (Manfred Fuchs GER, 1997)
Baujahr: 1953
Weitere Schanzen: K11
Status: in Betrieb
Matten: ja
Verein: SC Auerbach

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Geschichte:

Das alljährlich stattfindende Rudi-Brauner-Gedächtnisspringen erinnert an den Vereinsgründer und Initiator des Skispringens im kleinen oberbayerischen Auerbach. Der aus dem Altvatergebirge stammende Umsiedler baute 1952 die erste kleinere Schanze am Winterberg und begeisterte die Jugend zum Skispringen. Mit der Vereinsgründung 1953 erfolgte der Baubeginn der Winterbergschanze K30, die vom Oberstdorfer Heini Klopfer konstruiert worden war. Am 6. Januar 1954 erfolgte der offizielle Weihesprunglauf und von nun an etablierte sich das Skispringen, denn es fand in der Bevölkerung großes Interesse. In jedem schneereichen Winter fanden nun Sprungläufe statt und alle, vom ersten bis zum heutigen Vereinsvorstand samt der treuen Mitglieder und vielen Helfer, standen stets zu ihrer Schanze und fanden immer wieder Mittel und Möglichkeiten um die Schanzenanlage instand zuhalten bzw. zu erneuern:

1962 Schanzenneubau zur K36, nebst neuen Kampfrichterturm
1963 Bau der Schülersprungschanze anfangs K18, später K22
1978 Bauliche Renovierung der Schanze und Vergrößerung zur K40
1980 Bau des Geräte- und Aufenthaltsgebäudes samt Strom und Wasseranschluss
1982 Als erster Skiverein in Europa (!) Eigenbau einer Beschneiungsanlage
1989 Mattenbelegung der Schülerschanze K22, danach Einbau einer Keramikspur
1994 Bau der K11-Anfängerschanze
1997 war es dann jedoch soweit, die Winterbergschanze war in ihrer Bausubstanz verschlissen, das Profil veraltet, der Abriss unumgänglich. Mit Hilfe und Unterstützung der Marktgemeinde, des Landrates, des BLSV und der unermüdlichen freiwilligen Arbeit der Mitglieder entstand in 24 Monatiger Bauzeit die größte Mattenschanze im Skigau Inn. Mit dem Bayerischen Schülercup erfolgte vor großer Zuschauerkulisse am 19. September 1998 die feierliche Schanzen­ein­weihung .
Jährliche nationale und internationale Nachwuchssprungläufe verdeutlichen den Stellenwert der guten Vereinsarbeit und mit Ferdinand Bader reifte ein junger hoffnungsvoller Skispringer heran, der es schaffte 2004 in die A-Nationalmannschaft berufen zu werden und sogar im Weltcup für Deutschland startete.

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