Aktuelle Neuigkeiten:

Planica 7 – Mehr als ein einfaches Finale

Das 38. Forum Nordicum in Klingenthal (Deutschland) - Alles Wissenswerte für den Olympia-Winter

Neue Sommerschanzen in Ironwood und Red Wing sollen bis 2019 gebaut werden

Das 38. Forum Nordicum in Klingenthal (Deutschland) - Ein Rückblick

FIS-Schanzen-Komitee passt Regel an: Höhere Sicherheit beeinflusst Schanzengrößen

mehr



Letzte Updates:

20.04.2018

CAN-ONPeterborough

CAN-YTWhitehorse   NEW!

CAN-MBWinnipeg   NEW!

19.04.2018

POL-SWisła   NEW!

17.04.2018

CAN-MBFlin Flon   NEW!

USA-WIWisconsin Rapids

16.04.2018

ITAPellizzano

09.04.2018

GER-BYGarmisch-Partenkirchen

08.04.2018

GER-BYGarmisch-Partenkirchen

GER-NWLüdenscheid

GER-SNJöhstadt   NEW!

GER-THBad Klosterlausnitz   NEW!

29.03.2018

LATSigulda

POL-NGołdap

LATSigulda

mehr




Werbung:





Partner:


Peter Riedel Sports Technology


SkokiPolska.pl


Skispringen-Community Forum

GERGER-BYArzberg

Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Kommentare

.

Klingelbrunnenschanze:

K-Punkt: 35 m
Schanzenrekord: 42,0 m (Heinrich Zapf BRD)
Baujahr: 1927
Umbauten: 1947 &1956
Weitere Schanzen: K20
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: TS Arzberg

nach oben

Geschichte:

Ende der 20er Jahre, als der Skisport aufblühte und vielerorts Schanzen gebaut wurden, nahm diese Entwicklung auch in Arzberg, einem kleinen Städtchen in Ostoberfranken ihren Weg. Arthur Stöhr und die hiesigen Skipioniere errichteten im Klingelbrunnen die Schanze als Holzkonstruktion in Handarbeit, was damals kein leichtes Unterfangen war. Vor Ort wurden Bäume gefällt, entastet und entrindet und dann zur Anlauframpe zusammengezimmert.
1940 gab es den letzten Sprunglauf auf dieser Schanze und während des Krieges fiel der Schanzenturm ein. Doch bereits kurz nach dem Kriegsende machte sich die Turnerschaft wieder an den Aufbau und 1947 wurde sie wieder in Betrieb genommen. Anfang der 50er Jahre gab es vielfältige Sprungveranstaltungen, obwohl es durch die geringe Höhenlage wenige Traumwinter gab. Baulich wurde das hölzerne Bauwerk immer wieder ausgebessert und so nutzte Arthur Stöhr erneut die Chance, als das Bayernwerk sein Stromnetz modernisierte. Man erhielt sehr günstig demontierte Hochspannungsmasten, die zur 18 m hohen Anlaufkonstruktion von den Männern des Vereins montiert wurden. 1956 war sie fertig und erst zwei Jahre später wurde der Bau offiziell genehmigt!
Leider nahm das Interesse für Skispringen gegen Ende der 60er Jahre deutschlandweit ab. So auch in Arzberg, wo 1967 der letzte Sprunglauf durchgeführt wurde.1976 musste die Klingelbrunnen-Schanze abgerissen werden und heute erinnert die nachgebaute Holzschanze in Miniaturformat, welche beim historischen Festumzug auf dem Wagen der Turnerschaft zu bewundern war, an die einstige sportliche Epoche.

nach oben

Kontakt:

nach oben

Karte:

Werbung:


nach oben

Kommentare:

Kommentar hinzufügen:

Token:
Name:
Email:
Titel:
Eintrag:
fett | kursiv | unterstreichen | Link

nach oben



Social Bookmarks

Copyright © Skisprungschanzen-Archiv 2002-2018
www.skisprungschanzen.com