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GERGER-BWWaldstetten

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Kommentare

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Schanze unterm Stuifen:

K-Punkt: 30 m
Männer Winter Schanzenrekord: 29,0 m
Weitere Schanzen: K15
Matten: nein
Baujahr: 1930
Status: abgerissen
Verein: TSGV Waldstetten

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Geschichte:

Josef Straubinger gilt als einer der Vereinsgründer der TSGV im Jahr 1924 und er gehörte auch zu denjenigen, die 1930 im schwäbischen Wald­stetten die erste Sprungschanze bauten. Diese Schanze wurde am Fuße des Stuifen (570 m), dem Hausberg der Waldstettener Skisportler, nahe der heutigen Skihütte von einer großen Anzahl arbeitsloser Vereins­mit­glieder errichtet. Sportlicher Höhepunkt des Vereines war damals die Aus­rich­tung des 10. Schwäbischen Jugend schitages und 1. Reichs-Jugend­schi­tages im Winter 1934. Aber durch die Sportpolitik des Dritten Reiches wurde den Vereinen immer weniger Eigenständigkeit gewährt, so dass sich die Skiabteilung auflöste und der spätere zweite Weltkrieg legte jeglichen Sportverkehr lahm.
1947 kam es zur Neugründung der Skiabteilung und die Schanze wurde wieder hergerichtet. Eine handvoll Springer des Vereines betrieb den Sprung­lauf mit idealistischer Einstellung bis etwa 1960. Durch schlechte Winter und nachlassendem Interesse der Jugend versiegte diese Sportart und der Verein war nur noch im Skilanglauf und im Ski-Alpin-Bereich aktiv. Der hölzerne Anlaufturm der Schanze wurde dann gern als Aus­blicks­punkt auf die umliegenden Berge der Mittleren Alb genutzt, musste aber Anfang der siebziger Jahre aus Sicherheitsgründen abgerissen werden.

Quellen:
Festschrift „75 Jahre Skisport Waldstetten (1924-1999)“
und Heinz Huber (einstiger Vereinsspringer)

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