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GERGER-BWKornwestheim

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Kommentare

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Sprungschanze:

K-Punkt: 28 m
Männer Winter Schanzenrekord: 29,5 m ( Möckel BRD)
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1952
Status: abgerissen
Verein: SZ Kornwestheim

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Geschichte:

In dreimonatiger Bauzeit errichteten die Mitglieder der Korn­west­heimer Ski-Zunft 1952 mit Unterstützung einer unweit stationierten amerikanischen Pioniereinheit, die Technik und Planierraupen zur Verfügung stellte, die erste Sprungschanze im Großraum Stuttgart. Hoch über dem Exerzierplatz bei der Tiermehlfabrik stand der 15 m hohe hölzerne Anlaufturm mit zwei Anlaufluken für unterschiedliche Anlauflängen. Der Auf­sprung­hang, auf dem Weiten um die 30 Meter erwartet wurden, zog sich über sechzig Meter in den flachen Bereich.
Am 12. Januar 1953 erfolgte die Einweihung und fast 4.000 Zuschauer verfolgten den Wettkampf, bei dem in eineinhalb Stunden 35 Springer dreimal über die Schanze gingen. Nach dem Eröffnungswettkampf wurden einige Wochen später Scheinwerfer für Nachtspringen und Training am Abend aufgestellt. In den folgenden Jahren gab es zahlreiche Tag- und Nachtveranstaltungen in Kornwestheim, aber Ende der 50er Jahre ging das Skispringen im „Stuttgarter Flachland“ ein.
Erwähnenswert ist, dass es auch ein talentierter einheimischer Springer damals schaffte bis in die Kernmannschaft Deutschlands berufen zu werden. Franz Baier, einer der engagierten Mitstreiter für den Schanzenbau in Kornwestheim, startete national sowie international und erzielte respektable Ergeb­nisse. Er war sogar für die WM 1954 in Falun nominiert, konnte aber auf Grund eines verspätet ein­ge­reichten Einreisevisums nicht daran teilnehmen.

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1)   wolfgang gnamm   schrieb am 30.03.2020 um 22:27:

Schade dass man von der Skisprungschanze gar nichts mehr sieht.Bin schon oft mit dem Fahrrad dran vorbeigefahren, weiss ungefähr wo sie sich befand, aber durch die nachgewachsenen Bäume und Pflanzen ist es schwer, sich zu orientieren. Dazu die belebte Straße, dass man sich gar nicht mehr vorstellen kann, wo die Springer damals gelandet sind

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