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Katzenbuckelschanze:

K-Punkt: 25 m
Rekord: 32,0 m (André Wesch GER, 13.06.2004)
Turmhöhe: 14 m
Anlauflänge: 41 m
Anlaufneigung: 30°
Tischneigung:
Aufsprungneigung: 32°
Baujahr: 1950
Umbauten: 1976, 1994, 2004, 2008
Weitere Schanzen: K12, K7
Status: in Betrieb
Matten: ja
Verein: SZ Katzenbuckel

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Geschichte:

Die einzige verbliebene Sprungschanze des Skiverbandes Schwarzwald-Nord befindet sich am Katzenbuckel (624 m), der höchsten Erhebung des Odenwaldes nahe des Dorfes Wald­katzenbach. Die 1949 im 15 km entfernten Eberbach neu gegründete Skizunft Katzen­buckel weihte schon im Dezember 1950 ihre erste Schanze ein und man sprang bis zu 15 Metern weit. Der Drang der Springer und Kombinierer des Vereins immer weiter zu fliegen führte dazu, dass die Schanze eigentlich immer um- und ausgebaut wurde. 1952 hatte die vergrößerte Holzschanze einen kritischen Punkt von ca. 25 m und 1961 lag er dann schon bei 32 m.
Im Jahr 1976 errichtete die Fa. Schwer aus Schonach eine völlig neue Schanze, deren hölzerner Anlaufturm eine Höhe von 17 m hatte. Nun hatte die Schanze einen K-Punkt von 38 m und eine kleinere Schanze K20 mit kurzem Anlaufgerüst. Die später erzielte Best­weite des Mannheimers Görtz von 40 m bleibt der Schanzenrekord auf der alten Anlage.
Ein Jahrzehnte langes Problem der Schanze war ein quer durch den Aufsprunghang verlaufender Wander­weg, der vor Winterbeginn mit vorgefertigten Holz­elementen zugestellt und mit Schnee belegt wurde.
Als sich die Skizunft Anfang der 90er Jahre Ge­dan­ken für eine neue Ganzjahresschanze mit Matten­belag machte, war es eine langwierige Sache Wi­der­stände bei Naturfreunden und Umwelt­schütz­ern zu überwinden, um eine Verlegung dieses Weges zu ermöglichen. Nachdem auch die Behörden von der Notwendigkeit des Neubaus über­zeugt waren, ent­schied man sich für eine dauerhafte Stahl­kon­struk­tion. 1995 konnte endlich die mit einem modernen Profil ausgestattete neue K25-Mat­ten­schanze ein­ge­weiht werden. Mittlerweile sind im Talentstützpunkt Katzenbuckel auch noch eine K12 und K7-Schanze entstanden und die K25 besitzt eine Keramik-Anlaufspur.
Erfolgreichster Springer des Vereins war Kai Bracht als Junioren-Mannschaftsweltmeister von 1996 und dreifacher Deutscher Meister. Nachdem er in Ober­hof das Skigymnasium besucht hatte, startete er für Oberstdorf, wobei er mehrmals an der Vier­schan­zen­tournee teilnahm. Unvergessen ist natürlich Katja Seizinger, die als überragende Alpinfahrerin von 1992 bis 98 insgesamt 36 Weltcupsiege errang und mehrfache Olympiasiegerin und Weltmeisterin war.

Quelle: Broschüre „50 Jahre Skizunft Eberbach“

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