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GERGER-BBGroßthiemig

Daten | Geschichte | Karte | Kommentare

.

Schafbergschanze:

K-Punkt: 25 m
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Zuschauerkapazität: 1.000
Baujahr: 1960
Genutzt bis: Ca. 1980
Status: abgerissen
Verein: SG Grüne Eiche Großthiemig
Koordinaten: 51.367412, 13.702353 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Die Entstehungsgeschichte der Schafbergschanze ist wohl eine der skurrilsten überhaupt. Allein deshalb, weil sie nur von Zeitzeugen erzählt, nicht aber schriftlich überliefert ist. So berichten die Brüder Werner und Manfred Förster, die beide der SG Grüne Eiche Großthiemig angehören, dass sie viele Sportarten ausprobierten und neben dem Lang- auch den Sprunglauf wagen wollten.
So nahmen sie sich im Jahr 1956 ein Schanzenprofil aus einem Buch als Vorlage und bauten diese in echt nach, nachdem sie zuvor einen Vorgänger gebaut hatten. Ganze 1244 Arbeitsstunden nahm das Projekt in den folgenden drei Jahren in Anspruch, alles wurde handgefertigt - dem Rasen im Auslauf inklusive, der von anderer Stelle abgetragen und dann neu verlegt wurde.
Auch von Materialknappheit ließen sich die Aktivisten nicht abbringen. Gab es keine Schaufeln, wurden sie von einer nahegelegenen Gasleistungsstelle mitgenommen. Doch nicht nur dies war nicht wirklich rechtens, gab es doch keine Baugenehmigung für den Schanzenbau.
Dennoch wurde der Schwarzbau wohl bis in die 1980er-Jahre genutzt, nachdem er 1959 erstmals genutzt und am 17. Januar 1960 eröffnet. Das lag vor allem an seiner abgelegenen Lage im Wald, zu dem keine ausgebaute Straße führt. Doch das ist nicht das einzig besondere am Standort der Schanze: Denn ein Teil der Fläche im Auslauf, wo bei Wettbewerben Zuschauer standen, befindet sich im Bundesland Brandenburg.

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1)   Axel   schrieb am 15.02.2021 um 22:29:

Weitere Schanze in den Kmehlener Bergen

Hallo, es soll eine weitere Schanze in den Kmehlener Bergen gegeben haben, ca. 2 km östlich, am Kutschenberg in der Nähe des sogenannten BSG- Hanges? Gibt es dazu Informationen?
Vielen Dank!

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