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Eisenhüttenstadt
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| K-Punkt: | 25 m |
| Rekord: | 26,5 m (Lothar Brüll , 1979) |
| Baujahr: | 1963 |
| Umbauten: | 1968 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | BSG Motor Eisenhüttenstadt |
Im südwestlichen Stadtrand in den Diehloer Bergen sprangen Fürstenberger und Eisenhüttenstädter Skisportler schon 1962 auf der kleinen Naturschanze etwa 15 Meter weit.
Mit dem Ziel ein Wintersportzentrum aufzubauen, entstand neben einer Langlaufloipe und den schon stehenden alpinen Abfahrtshang durch die skisprungbegeisterten Mitglieder der BSG Motor Eisenhüttenstadt - Sektion Ski dann die vergrößerte 25 m-Schanze mit hölzernem Anlaufgerüst, welche im Winter 1963/64 eröffnet wurde.
Doch schon 1968 wurden die maroden Holzteile demontiert und durch eine neuen Stahlturm ersetzt, welcher auf Betonfundamenten ruht. Die Stahlträger wurden übrigens von den Sportfreunden aus einem alten Schiffskahn im 30 km entfernten Müllrose am Oder-Spree-Kanal geborgen. Dieser Stahl war nicht schweißbar und somit ist der Turm eine reine Schraubkonstruktion.
In den schneesicheren Wintern der nachfolgenden Jahre wurden auf der Schanze mannigfaltige Wettkämpfe wie z. B. Kreis- und Bezirksmeisterschaften, aber auch 3-Schanzentourneen mit Bad Freienwalde und Rauen durchgeführt. Bei den Veranstaltungen waren bis zu 1.500 Zuschauer anwesend!
Die Skihütte am Auslauf entstand 1973 und zwei Jahre später wurde mittels der Unterstützung des örtlichen Bandstahlkombinates der Anlaufturm mit Geländerseiten und Blechtrapezprofilen ausgestattet.
Die letzten Sprungläufe waren 1985/86 und seit der Wiedervereinigung gab es keine offiziellen Wettkämpfe mehr. Wie in vielen anderen kleineren Skisprungvereinen waren es schneearme Winter, nachlassendes Interesse und Mangel an Springern die das Skispringen zum Erliegen brachte. Der Alpinsport wird aber weiterhin betrieben - der korrosionsarme Turm steht heute nur noch zur Erinnerung.
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