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FINFIN-ESJoutseno

Ahvenlampi

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

.

Ahvenlammella:

K-Punkt: 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 41,5 m (Raimo Tuovinen FIN)
Jahr des Abbruchs: 2008
Koordinaten: 61.118908, 28.459381 ✔ Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 25 m
Jahr des Abbruchs: 2008
Koordinaten: 61.119056, 28.459207 ✔ Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 10 m
Jahr des Abbruchs: ca. 2018
Koordinaten: 61.119125, 28.459201 ✔ Google Maps OpenStreetMap
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1960
Status: abgerissen
Verein: Joutsenon Kullervo
Koordinaten: 61.118908, 28.459381 ✔ Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Der Sprungschanzenkomplex am kleinen See Ahvenlampi in Joutseno, das heute zu Lappeenranta gehört, war ein typisches finnisches lokales Sprungzentrum. Am bewaldeten Hang entstanden drei hölzerne Schanzen mit ungefähren Größen von K40, K25 und einer kleinen Trainingsschanze (K10–15). Die Publikation „Kaakkois-Suomen hyppyrimäet 1930–2020“ nennt den 12. Januar 1963 als offizielles Eröffnungsdatum, an dem der olympische Goldmedaillengewinner und Weltmeister in der Nordischen Kombination Paavo Korhonen den Eröffnungssprung auf der größten Schanze absolvierte. Gastgeber des Komplexes war der Verein Joutsenon Kullervo.
Viele bekannte Athleten der Region waren mit Ahvenlampi verbunden. In der regionalen Studie werden als gemeinsame Rekordhalter der K40-Schanze (41,5 m) Raimo Tuovinen (LMS), Kalevi Neuvonen (SiU) und Veijo Stranden (JoKu) aufgeführt, und die lokale Presse ergänzt, dass Stranden und Pekka Korhonen Weltmeistertitel in Veteranenkategorien errangen und über Jahre zu den prägenden Persönlichkeiten des dortigen Skispringens gehörten. Auch Ville Kantee, späterer finnischer Weltcup-Springer, gilt als „Eigengewächs“ der Ahvenlampi-Schanzen.
Die Schanzen wurden bis in das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts genutzt, doch im Laufe der Zeit verfielen die Holzkonstruktionen, und die Anlage wurde zunehmend Ziel von Vandalismus. Laut Artikeln der Zeitung Etelä-Saimaa wurde 2007 beschlossen, die beiden größten hölzernen Schanzen abzubauen, wobei nur die kleine Schanze für die jüngsten Springer erhalten blieb. Der Anlaufturm der K40 wurde im Sommer 2008 abgerissen, und die letzten Reste der kleinsten Schanze verschwanden erst einige Jahre später. Heute existieren nur noch die Erdformen des Aufsprunghangs und die Stufen am Hang, die nun als Teil eines Fitnesspfads genutzt werden. Das Gelände rund um den See dient heute als beleuchtete Langlaufloipe und beliebtes Erholungsgebiet mit Badestrand, Sauna und Schutzhütte.

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