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CZECZE-LVysoké nad Jizerou

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Šachty skokanský můstek:

K-Punkt: 92 m
Schanzenrekord: 86,5 m (Rudolf Doubek CZE, 1965)
Offizieller Rekord: 84,0 m (Zbyněk Hubač CSR, 1965)
Baujahr: 1946
Weitere Schanzen: K54, K25
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: SČK Vysoké nad Jizerou

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Geschichte:

Die ersten Ergebnisse vom Skispringen in Vysoké nad Jizerou sind aus dem Jahr 1906 belegt, wo man Sieger­weiten von 13 m registrierte. 1914 sprangen die Besten auf der Schan­ze an der Tricsky-Spitze 23 Meter weit und diese An­lage existierte bis etwa 1932, wo zuletzt 30 m erzielt wurden. Gleichzeitig war Mitte der 20er Jahre die Sprungschanze an der Vokakov-Mühle entstanden, die einen großen Holzturm hatte und auf der 40 m-Sprünge möglich waren. Bis zum Kriegsbeginn 1939 wurden hier Wintersprungläufe aus­ge­tragen.
Das größte Schanzenareal entstand 1946 am Berg Šachty und 1947/48 wurde mit Hilfe und Unterstützung der Armee umfangreiche Erdarbeiten durchgeführt und die Schanze aus­ge­baut bzw. erweitert. Projektiert hatten diese Groß­schan­ze die beiden Architekten Karel Jarolímek und Josef Zíta. Der Anlaufturm war 33 m hoch und hatte eine Anlauflänge von 80 Meter. Offiziell wurde die Schanze im Winter 1951 ein­ge­weiht und die Siegerweite lag bei 66 m. 1953 entstand die K54, welche einen stählernen Anlaufturm besaß. Auf der Groß­schanze wurde in den darauf folgenden Jahren nicht nur Pokal- und Meisterschaftswettkämpfe durchgeführt, Mitte der 60er Jahre war Vysoké nad Jizerou sogar ein Wettkampfort der damals bekannten Bohemia-Tournee.
Die Schanze wurde immer wieder verbessert und vergrößert, so dass sie 1965 einen kritischen Punkt von 92 m hatte. Das Ende der Schanze war 1972, als der Holzturm ein­stürzte. Man erwog danach die Schanze wieder aufzubauen, aber es kam nicht dazu und so wurde bis in den 80er Jahren nur auf der K54 und der 1974 gebauten K25-Schanze gesprungen.

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