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CZECZE-HŠpindlerŭv Mlýn

Daten | Geschichte | Wettbewerbe | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Svatý Petr:

K-Punkt: 86 m
Baujahr: 1953
Weitere Schanzen: K50, K28, K16

Elbgrundschanze (Masarykův Můstek):

K-Punkt: 70 m
Schanzenrekord: 81,5 m (Josef Bradl AUT, 1941)
Baujahr: 1936

Klausengrundschanze (in Svatý Petr):

K-Punkt: 60 m
Baujahr: 1906
Umbauten: 1941
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: Ski Klub Špindl

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Geschichte:

In der Geschichte des tschechischen Ski­spring­ens gehörte Špindlerŭv Mlýn (Spindler Mühle) im Riesengebirge, ca. 25 km östlich von Harrachov gelegen, zu den bekanntesten Zentren. Heute ist es ein kleiner aber gefragter Wintersportplatz mit alljährlich vielen Urlaubern, an dem auch der Alpine Ski-Weltcup ab und an Station macht.
Der erste historisch erwähnte Sprunghügel stand schon 1905 nahe dem Hotel Esplanada und später in den zwanziger Jahren existierte noch eine Schanze im Milscherloch.
1934 wurde mit dem Bau der „Elbgrundschanze“ begonnen, die 1936 eröffnet wurde. Auf der damals größten Schanze im tschechischen Gebiet sprang ein Japaner Schanzenrekord mit 81 m. 1941 wurden hier die Nazi-deutschen Meisterschaften durchgeführt mit dem neuen Schanzenrekord 81,5 m von Sepp Bradl.
Man sprang aber auch noch auf einer kleineren Schanze. Im 3 km entfernten Ortsteil Svatý Petr (zu deutsch Heiliger Petrus), wo ebenfalls schon seit 1906 eine Schanze stand, wurde extra für diese Meisterschaften die „Klausengrundschanze“ zur 60 m-Schanze ausgebaut. Die letzten Wettkämpfe waren hier die deutschen Jugendmeisterschaften 1942.
Nach dem 2.Weltkrieg verlagerte sich das Skispringen komplett nach Svatý Petr, wo bis 1953 vier neue Holz-Schanzen (K16, K28, K50 und K70) errichtet worden waren. Schritt­weise wurden in den Jahren danach die Schanzen vergrößert und es wurden viele nationale und internationale Springen durchgeführt.
In den 70er Jahren war Svatý Petr auf der nun schon zur K86 vergrößerten Anlage Aus­trag­ungsort der damals bekannten „Bohemia Tournee“.
Im Jahre 1969 entwarf der bekannte tschechische Schanzenbauer Jarolim den Bau einer Riesenschanze K170 für den Standort Svatý Petr. Der tschechoslowakische Skiverband entschied sich aber dafür, dieses Projekt in Harrachov zu realisieren, was auch 1980 voll­endet wurde. Mit dieser Entscheidung war die Zeit des Skispringens in und um Špindlerŭv Mlyn abgelaufen und eine langjährige Tradition ging ein.

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