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Die möglichen Olympia-Schanzen für 2018

am 29.06.2011

In einer Woche fällt in Durban die Entscheidung, wo die Olympischen Winterspiele 2018 ausgetragen werden. Hier ein Blick auf die Schanzenkonzepte der drei Bewerber Annecy, München und PyeongChang.

Am kommenden Mittwoch, den 6. Juli 2011 wird auf der 123sten IOC-Session im südafrikanischen Durban über die Vergabe der XXIII. Olympischen Winterspiele entschieden. Drei Städte haben es in die Kandidatenphase geschafft: Annecy in Frankreich, München in Deutschland und PyeongChang in Südkorea. 2018 werden auch wieder Skispringen der Damen und Herren, sowie Nordische Kombination auf dem Programm stehen und so stellen wir hier kurz die drei möglichen Austragungsorte der Sprungwettbewerbe vor:

Annecy:

Da es in Annecy noch keine geeigneten Wettkampfstätten für Skisprung und Langlauf gibt, sieht der Plan der Organisatoren die Errichtung eines nordischen Zentrums in La Clusaz vor. Dieses würde auch zwei Sprungschanzen umfassen, die auch später noch für den Winterbetrieb und internationale Springen genutzt werden könnten. Bis Ende 2016 würde das "Centre Nordique" mit 15.000 Zuschauerplätzen für ca. 30 Mio. Euro fertig gestellt werden und für die Testwettbewerbe bereit sein.

München:

Das Schnee-Cluster der Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt befindet sich im Olympia-Ort von 1936 Garmisch-Partenkirchen. Daher würden 2018 auch die bereits existierende Olympiaschanzen-Anlage am Gudiberg genutzt werden. Erst 2007 wurde die durch das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee weltweit bekannte Großschanze für knapp 14 Mio. Euro zur modernen HS 140 mit futuristischem Anlaufturm ausgebaut und 2009 sogar mit einem IOC-Preis ausgezeichnet. Die existierende K80 müsste allerdings vergrößert und erneuert werden.

Das alterwürdige Olympiastadion von 1936 mit 18.000 Zuschauerplätzen würde nicht nur bei den Sprungwettbewerben zum Einsatz kommen, sondern auch bei den Freestyle Aerials und dem alpinen Slalom-Wettkämpfen.

PyeongChang:

Das südkoreanische PyeongChang bewirbt sich bereits zum dritten Mal für die Winterspiele, nachdem man für 2010 Vancouver und für 2014 Sochi jeweils nur im letzten Wahlgang unterlegen war. Trotz dieser beiden Niederlagen wurde bereits von 2006 bis 2009 ein riesiger Wintersportkomplex namens "Alpensia Resort" mit einem gut 10 Mio. Euro teuren Skisprungstadion samt HS 140, HS 109 und Jugendschanzen erbaut.

So könnten ohne weitere große Aufwendungen die Olympischen Sprungwettbewerbe im 26.000 Zuschauer fassenden, auf fast 800 m Höhe gelegenen Sprungstadion ausgetragen werden.



Schanzen:

GER Garmisch-Partenkirchen (Olympiaschanze)
KOR PyeongChang

Links:

Annecy 2018
München 2018
PyeongChang 2018

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