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Moderne Erlebnisschanze im Vogtland

am 05.11.2004

Mehr als zehn Jahre nach dem Abriss der Aschbergschanze wird es in Klingenthal wieder eine Großschanze geben. Mit der Vogtland-Arena wird eine moderne K125 gebaut.

Am 7. November 1991 wurde der Anlauf Turm der großen Aschbergschanze, auf der Jens Weißflog 1985 mit 107,5 m den letzten Schanzenrekord sprang, gesprengt und damit endete die jahrzehntelange Geschichte der Klingenthaler Großschanze.

Zehn Jahre später wurden in der Gemeinde im Erzgebirge nahe der tschechischen Grenze wieder Pläne zu Neubau einer Großschanze in der Falkensteiner Straße am Nordhang des Schwarzberges geschmiedet. Im Oktober 2003 war dann der Baubeginn der K125, die auf den Namen „Vogtland-Arena“ getauft werden wird. Für 12,1 Millionen Euro entsteht bis Herbst 2005 eine architektonisch einzigartige Schanzenanlage, die außerhalb von Skisprungveranstaltungen jährlich bis zu 100.000 Tagestouristen anlocken soll. Außerdem werden Konzerte und andere Events im 25.000 Zuschauer fassenden Skistadion stattfinden und den Bau so rentabel machen.

Was diese Schanzenkonstruktion besonders faszinierend macht ist der Anlaufturm, bei dem wie im Skisport leichte Baumaterialen verwendet werden sollen. Er beherbergt den Wärmeraum der Skispringer, eine fliegende Kapsel in 35 m Höhe, die bei Nacht wie ein Luftschiff über dem Vogtland leuchten soll und Besuchern als Aussichtsplattform dienen soll.

Nicht weniger markant ist der Presse- und Springrichterturm, der außerdem Platz für VIPs, die Trainer und Büroräume bieten soll und durch seine Ähnlichkeit zur Kapsel auf dem Anlaufturm architektonisches Bindeglied zwischen Schanzenkopf und Zuschauerrängen sein soll. Medienvertreter und Reporter sollen in der über dem hang schwebenden Konstruktion ebenfalls untergebracht werden und ihnen somit die erstmals gleiche Perspektive wie den Offiziellen geboten werden.

Doch die Hill Size 143 m soll nicht nur den Spitzensportlern und ihren Begleiterscheinungen perfekte Bedingungen bieten, sondern auch der Nachwuchs soll in der Vogtland-Arena gefördert werden. Daher ist die Schanze dank Mattenbelag ganzjährig nutzbar und die sprungtechnischen Parameter wurden so gewählt, dass auch Jugend- und Juniorenspringer des heimischen Vogtländischen Skiclubs Klingenthal auf ihr trainieren können.

Nachdem am Anfang der Bauphase hauptsächlich Erarbeiten standen, um dem Aufsprunghang die richtige Form zu geben, ist mittlerweile schon zu erkennen, dass am Nordhang des Schwarzbergs eine Skisprungschanze gebaut wird. Im Oktober wurden die Verankerungen für die Betonplatte am Aufsprunghang angebracht, auf der später die Matten liegen werden. Außerdem wird im Moment am Tunnel, der unter dem oberen Teil des Aufsprunghanges hindurchführen soll gebaut und die Zuschauerränge im Auslauf wurden schon seit längerem geformt. Wie weit man in diesem Jahr noch kommen wird hängt vor allem vom Wetter ab. Wer sich vom Stand des Schanzenbau selbst überzeugen will, kann an den Schanzenführungen, die jeden Mittwoch um 14:00 Uhr auf der Baustelle am Schwarzberg stattfinden, teilnehmen.

Auf alle Fälle soll die Vogtland-Arena samt Funktionsgebäuden Ende 2005 eingeweiht werden, dann hoffentlich bald das Weltcupskispringen zurück in die neuen Bundesländer führen und auch für einen wirtschaftlichen Aufschwung in der Region sorgen.



Schanzen:

GER Klingenthal (Vogtland-Arena)
GER Klingenthal (Aschberg)

Links:

Vogtland Arena

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